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Wissenswertes

Der "Wind of Change" verursacht Turbulenzen am Arbeitsmarkt

Bedingt durch Depressionen und Burn-out hat sich das Arbeitsunfähigkeitsvolumen seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt. Die Tendenz ist überproportional steigend. Firmen haben daher ein großes Interesse, die Ausfallquote ihrer Mitarbeiter zu stabilisieren, und bieten Präventionen an. Zudem führt Arbeitsplatz-zufriedenheit zu einer höheren Effizienz. Dies wird u.a. erreicht, dass Mitarbeiter aktiv in Veränderungsprozesse miteinbezogen werden. Vor allem bei kleineren Firmen und Betriebe ist ein Zusammenhang zwischen Veränderung, zu hoher Belastung, inhomogene Teams und hohe Krankheitsausfälle erkennbar, was in diesen Fällen existenzielle Folgen hat.

icon Stress

Stress (englisch für Anspannung) bezeichnet in der Regel Druck, der durch berufliche oder private Belastungen entsteht. Bei einer Erhebung von 2010 gab nur eine Minderheit der Befragten an, frei von Stress zu sein. Wichtige Ursachen für Stress sind etwa Sorgen wegen der wirtschaftlichen Lage, die eigenen Finanzen oder der Beruf. Laut einer Studie zur Einschätzung des Arbeitsalltags gab jeder fünfte Befragte an, dieser sei sehr belastend bzw. stressig. Stress am Arbeitsplatz wird von den meisten aber als normales Problem betrachtet. Stress kann zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout führen. Der Bevölkerungsanteil mit depressiven Symptomen lag 2010 bei 26 Prozent. Mehr Statistiken und Umfragergebnisse im Psychische Erkrankungen - Statista-Dossier 2011. (Quelle: Statista)

icon Depression und Burn-out-Syndrom

Psychische Erkrankungen - mittlerweile zweitwichtigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland - umfassen ein weites Feld psychiatrischer und psychologischer Krankheiten, die zwar jeweils eigene Symptome aufweisen, sich aber krankheitsübergreifend durch anormale Gedanken, Emotionen, Verhaltensweisen oder Beziehungen zu anderen Menschen auszeichnen. Sie entstehen oft bereits in der Jugend, können mittlerweile aber häufig erfolgreich behandelt werden.

Rund ein Drittel der Fehlzeiten aufgrund psychischen Erkrankungen entfallen auf Depressionen. Es existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Arten depressiver Erkrankungen, für die zahlreiche und teilweise konkurrierende genetische, medizinische, psychologische und soziologische Erklärungsansätze herangezogen werden können. Gemeinsam ist diesen Erkrankungen, dass sie eine affektive Störung beschreiben, deren Hauptelement anhaltende Zustände psychischer Niedergeschlagenheit und Traurigkeit sind - bis hin zu Suizidgedanken. 
Das Arbeitsunfähigkeitsvolumen aufgrund von Depressionen hat sich seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt. Unter DAK-Versicherten kamen 2014 durchschnittlich 111,5 Arbeitsunfähigkeitstage auf 100 Versicherte, wobei Frauen signifikant häufiger betroffensind als Männer. Auch scheinen sozioökonomische Faktoren wie Arbeitslosigkeit, geringe soziale Unterstützung oder ein insgesamt niedriger Sozialstatus das Ausbilden einer Depression zu begünstigen. 
Eng mit der Diagnose Depressionen verbunden ist das vormals als „Modeerkrankung“ verschriene „Burn-out-Syndrom“, das einen Zustand der totalen körperlichen und geistigen Erschöpfung beschreibt. Nach Angaben der der DAK hat sich die Krankheitslast aufgrund von Burn-out-Diagnosen seit 2006 nahezu verzwanzigfacht. Burn-out wird dabei in der Literatur immer wieder mit einer hohen Belastung in Arbeit und Privatleben in Verbindung verbracht. Vor allem Berufsgruppen mit hoher sozialer Interaktion sind von Burn-out-Erkrankungen betroffen. Nach Schätzungen von Asklepios und des Manager Magazins könnten bis zu acht Prozent der Mitarbeiter großer DAX-Unternehmen von Burn-out-Erkrankungen betroffen sein. 

Trotz einer zunehmenden gesellschaftlichen Sensibilisierung für das Thema psychische Gesundheit im Allgemeinen und Depressionen im Besonderen muss nach wie vor von einer hohen Dunkelziffer an Betroffenen ausgegangen werden. Vor dem Hintergrund therapeutischer Defizite und langen Wartezeiten in psychotherapeutischen Praxen ist also nicht mit einer Trendumkehr in den nächsten Jahren zu rechnen. (Quelle: Statista)

icon Arbeitsunfähigkeit, Krankheiten und Krankheitskosten

Das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen wird von einer Reihe volkswirtschaftlicher und betrieblicher Faktoren wie z.B. der Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung, dem Wettbewerbs- und Rationalisierungsdruck oder der Verlagerung von Arbeitsplätzen vom industriellen in den Dienstleistungssektor beeinflusst. Aufgrund hoher Interdependenzen in diesem Beriech sind Aussagen über künftige Entwicklung schwer zu treffen, an der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung besteht hingegen kein Zweifel. Nach Berechnungen der Strategieberatung Booz & Company belief sich der Wertschöpfungsausfall aufgrund von Krankheit deutschlandweit auf rund 225 Milliarden Euro und die direkten Kosten für Unternehmen beliefen sich auf rund 129 Milliarden Euro (2009). Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Vergleich zum deutschen Bruttoinlandprodukt (BIP) haben im vergangenen Jahrzehnt um einen halben Prozentpunkt auf rund sieben Prozent oder 179,61 Milliarden Euro im Jahr 2011 zugenommen; der Krankenstand belief sich im Durchschnitt des Jahres 2012 auf 3,64 Prozent.

Vor dem Hintergrund eines kontinuierlichen Rückgangs der durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit (AU) eines Arbeitnehmers seit Ende der siebziger Jahre hat sich die individuelle Ausfallzeit in den letzten Jahren wieder spürbar erhöht: Innerhalb der BKK war ein Versicherter im Jahr 2011 durchschnittlich 1,2 Mal für insgesamt 16,3 Tage krankgeschrieben. Zum Vergleich: 2005 lag die durchschnittliche AU je Mitglied noch bei einem Fall und 13,1 AU-Tagen.
Bei den Krankheitsarten sind es vor allem Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und unter diesen in erster Linie Rückenbeschwerden, die für den größten Arbeitsausfall verantwortlich sind. Häufigste Ursache einer Krankschreibung sind Krankheiten des Atmungssystems. Psychische Erkrankungen waren mit 14,5 Prozent aller AU-Tage 2012 erstmals die zweitwichtigste Ursache für AU in Bezug auf das Volumen des Arbeitsausfalls. Berufe mit besonders hohen Ausfallraten finden sich vor allen in der öffentlichen Verwaltung, dem Gesundheitswesen oder im Verkehrswesen. (Quelle: Statista)


 

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